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Politische Studienfahrt Berlin 2026 – Die Jahrgangsstufe 10 erkundet die Bundeshauptstadt

Vom 21. bis zum 25.07. 26 unternahmen 66 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10, begleitet von Herrn Jäkel, Frau Levante, Frau Meinecke, Herrn Dr. Wagner und Herrn Gräfe, die alljährlich stattfindende politische Studienfahrt nach Berlin.

Auf einem Abendspaziergang von den Hackeschen Höfen über die Museumsinsel und den Prachtboulevard Unter den Linden bis zum Brandenburger Tor lernten die Schülerinnen und Schüler bereits einige der schönsten Sehenswürdigkeiten kennen. Auch die Siegessäule, Schloss Bellevue und der Breitscheidplatz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche standen auf dem Programm.

Den Bundesrat konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur besichtigen, sondern bei einem Rollenspiel auch dessen Arbeit hautnah kennenlernen. Auch ein Besuch des Reichstagsgebäudes stand auf dem Plan. So erfuhr die Gruppe auf der Tribüne des Plenarsaals viel Interessantes über das Gebäude und die Arbeitsweise des Bundestages. Der Besuch der gläsernen Reichstagskuppel fand zum Glück bei herrlichem Wetter statt, sodass sich eine hervorragende Aussicht bot. Ein weiterer grandioser Panoramablick über Berlin konnte bei Sonnenuntergang vom Fernsehturm genossen werden.

Aber auch die faszinierende Geschichte kam nicht zu kurz: Die Schrecken der NS-Zeit wurden bei der Besichtigung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas (Holocaust-Mahnmal) und des Dokumentationszentrums Topografie des Terrors greifbar. Doch auch die verschiedenen Formen des Widerstands gegen die NS-Herrschaft wurde thematisiert. So besuchte eine Kleingruppe die interessante Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock, während eine andere während einer Führung durch das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt ein konkretes Beispiel des Widerstands kennenlernte. Neben dem Besuch dieser beiden Gedenkstätten gab es für eine weitere Gruppe die Möglichkeit, sich im Futurium mit wichtigen Zukunftsthemen auseinanderzusetzen. Die Geschichte der geteilten Stadt und der DDR lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur an der East Side Gallery und dem angrenzenden The Wall Museum kennen, sondern sehr eindrücklich auch während der Führung durch das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen.

Trotz des umfangreichen Programms fanden die Schülerinnen und Schüler genügend Zeit für kulinarische Genüsse (Currywurst, Döner & Co.) und für Shoppingtouren. Dass das Wetter insgesamt durchwachsen war, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.  So kehrte die Gruppe am Samstagabend müde, aber zufrieden nach Rheinfelden zurück.