Am 03.10.2025 verwandelte sich das Jugendhaus Rheinfelden in einen Ort voller Geheimnisse und Verdächtigungen. Das Drama „Mord im Orientexpress“, inszeniert vom Literatur- und Theaterkurs der Oberstufe unter der Leitung von Frau Fritz, begeisterte das Publikum mit Spannung, starken Rollen und einer gelungenen Inszenierung.
Schon zu Beginn zog die besondere Atmosphäre die Zuschauerinnen und Zuschauer in ihren Bann. Mit einfachen, aber wirkungsvollen Bühnenbildern und gezielter Beleuchtung entstand der Eindruck einer Zugreise im legendären Orientexpress – mitten im Jugendhaus Rheinfelden.
Im Mittelpunkt der Handlung steht ein rätselhafter Mord während der Zugfahrt. Schnell wird klar, dass jede Figur etwas zu verbergen hat. Nach und nach geraten alle Passagiere ins Visier der Ermittlungen, was die Spannung bis zum Schluss aufrechterhielt. Besonders überzeugend war, wie die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen Charaktere darstellten – von nervös und verdächtig bis selbstbewusst und geheimnisvoll.
Die schauspielerische Leistung des gesamten Ensembles war beeindruckend. Emotionale Dialoge, ausdrucksstarke Mimik und ein gutes Zusammenspiel sorgten dafür, dass das Publikum immer tiefer in die Geschichte hineingezogen wurde. Man merkte deutlich, wie intensiv sich der Kurs mit dem Stück auseinandergesetzt hatte.
Auch die Inszenierung trug wesentlich zum Erfolg des Abends bei. Musik und Geräuscheffekte unterstützten die Handlung und verstärkten die Spannung. Mit wenigen Requisiten, klaren Symbolen und kreativen Ideen wurde der Orientexpress lebendig dargestellt.
Am Ende belohnte das Publikum die Darstellerinnen und Darsteller mit langem Applaus. Die Aufführung von „Mord im Orientexpress“ war ein gelungener Theaterabend und zeigte eindrucksvoll, welches kreative Potenzial im Literatur- und Theaterkurs der Oberstufe unter der Leitung von Frau Fritz steckt.