Wenn der Kletter über den Zaungarten mardert

IMG_20201111_141148.jpeg 

Lyrikwettbewerb am GBG auch im vierten Jahr mit tollen Ergebnissen

Das Jahr 2020 wird uns allen in Erinnerung bleiben. Es ist das Jahr der leeren Fußballstadien, das Jahr der Mund-Nasen-Bedeckungen und der Impfstoffhoffnung.

Auch vor dem alljährlichen Lyrikwettbewerb am GBG hat die Pandemie nicht Halt gemacht. Bereits im letzten Schuljahr hatten die Schülerinnen und Schüler der damaligen fünften Klassen die Vielfalt der Lyrik im Unterricht behandelt. Dort erarbeiteten sie auch ihre Wettbewerbsbeiträge. Die Siegerehrung allerdings konnte erst jetzt erfolgen. Ausgezeichnet wurde zum Beispiel Laurin Rogan aus der Klasse 6c für ein Gedicht voller artistischer Sprachspiele. Dort heißt es: „Auf dem Haufenmist hahnt der Wetter, über den Zaungarten mardert der Kletter.“

Genau wie vier weitere Schüler der sechsten Klassen durfte Laurin Rogan aus den Händen seines Schulleiters Volker Habermaier einen Büchergutschein entgegennehmen. Der Lyrikwettbewerb ist eines der vielen Instrumente, mit denen am GBG die Auseinandersetzung mit Sprache und Literatur gefördert werden.

Foto: v. l. n. r.: Laurin Rogan, Luise Heubling, Nena Gerspach, Kiara Casota (alle 6c), Schulleiter Volker Habermaier

Exkursion der 7b

Exkursion nach Konstanz

Die Klasse 7b ging am Donnerstag, dem 17.07., begleitet von Frau Meinecke und Herrn Dobrunz, auf Exkursion nach Konstanz. Dort besuchten sie das alte Kaufhaus am Hafen von Konstanz, das sogenannte Konzilgebäude, wo sich die Klasse über das Konstanzer Konzil (1414-1418) informierte. Nach einem kurzen Zwischenstopp in einer Konstanzer Eisdiele besuchte sie noch ein Museum, wo sie einen Einblick in den Alltag um 1400 bekamen.

Hut ab, oder doch besser auf

Theatervorstellung mit Hut

Die Theater AG des Georg-Büchner-Gymnasiums präsentierte am Sonntag ihr Jahreswerk

Rheinfelden, 18. Mai 2014

Im Hutgeschäft der besonderen Art bekommt jeder Kunde den passenden Hut. Dass es dabei hin und wieder ein paar ‚Verluste‘ bei der Kundschaft des Salons gibt, nehmen die Besitzerin Frau Knurfelbein und ihre zweite Hand Frau Dopfdeggel gerne in Kauf, es sei denn, es gefährdet ihren Wettbewerbshut. Von Spionen und ungelehrigen Lehrmädchen geplagt, versuchen sie der Lage Herr zu bleiben.

Bilingualer Zug Englisch in der Unterstufe

Als Weltsprache dringt Englisch in immer mehr Bereiche des täglichen Lebens vor. Sei es in den Medien, der Wirtschaft, dem Internet oder an Hochschulen. Ein Studium, vor allem in den Natur-, Betriebs-, Gesellschafts- und Rechtswissenschaften erfordert gute Englischkompetenzen. Die sichere Beherrschung dieser Sprache ist für den internationalen Handel, die weltweit agierende Industrie sowie die Forschung und Wissenschaft ein integraler Bestandteil und gleichsam unverzichtbar.

Seit dem Schuljahr 2010/2011 bietet das Georg-Büchner-Gymnasium einen bilingualen Zug an. Der Englischunterricht sowie der englischsprachige Sachfachunterricht in den Fächern Erdkunde, Geschichte, Biologie und Gemeinschaftskunde folgt den Richtlinien und Lehrplänen des Landes Baden-Württemberg.

Nach einem sanften Beginn, der den Schülerinnen und Schülern den Einstieg in das Gymnasium erleichtern soll, wird zunächst der Englischunterricht in den Klassenstufen 5 (ab dem 2. Halbjahr) und 6 (ganzjährig) verstärkt. In diesen propädeutischen Vorkursen liegt der Schwerpunkt auf der Erweiterung der kommunikativen Kompetenz, der Vertiefung grammatikalischer Strukturen, sowie der systematischen Erweiterung des spezifischen Vokabulars. Zudem werden vielfältige Methoden eingeführt, damit sie in den bilingualen Sachfächern in den Stufen 7 und 8 angewendet werden können. Hierzu gehören etwa die Auswertung von einfachen Statistiken und Zahlen, die erste Versprachlichung von Diagrammen und Schaubildern, Bildbeschreibungen, aber auch gezieltes Hörverstehen, Brainstorming, Mind-Mapping sowie das selbstständige Lernen an Stationen. In den Vorkursen erfolgen bereits modulartige Einheiten geographischen Grundwissens in der Fremdsprache, etwa die Erde im Weltraum, Kontinente und Ozeane, das Gradnetz der Erde oder Wetterphänomene.

Ab Klasse 7 wird das Fach Erdkunde ganzjährig in englischer Sprache unterrichtet, wobei der Fachunterricht im Vergleich zu nicht-bilingualen Klassen um eine Wochenstunde ergänzt wird.

Eine Teilnahme am bilingualen Unterricht wird im Zeugnis vermerkt.

Die Teilnahme am bilingualen Zug erfordert von den Schülerinnen und Schülern ob der höheren Belastung durch mehr Unterricht die Bereitschaft, diese etwas höhere Belastung auf sich zu nehmen, über eine positive Arbeitshaltung und gute Konzentrationsfähigkeit zu verfügen, sich durch eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft und gute sprachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten auszuzeichnen sowie eine gute mündliche Mitarbeit im Unterricht aufzuweisen.

Anfang Januar erhalten alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 ein Formular, mit dem die Eltern sie für den bilingualen Zug anmelden können. Geeignet ist der bilinguale Zug vor allem für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler, die bereit sind, eine höhere Belastung in Klasse 5 und in den folgenden Jahren auf sich zu nehmen.
Pro Jahrgang kann nur eine bilinguale Klasse zusammengestellt werden. Falls sich mehr Schülerinnen und Schüler anmelden, entscheidet die Klassenkonferenz zum Halbjahr der Klasse 5 anhand folgender Kriterien über die Aufnahme:
-   positive Arbeitshaltung
-   gute Konzentrationsfähigkeit
-   ausgeprägte Leistungsbereitschaft
-   gute sprachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten
-   gute mündliche Mitarbeit im Unterricht
-   Bereitschaft, die höhere Belastung durch mehr Unterrichtsstunden auf sich zu nehmen
-   Noten in den Hauptfächern
-   Englischnote
-   Gesamtnotendurchschnitt

Alle im bilingualen Zug unterrichtenden Lehrer haben sowohl Englisch als auch das entsprechende Sachfach studiert, verfügen über eine besondere Ausbildung und bilden sich zudem regelmäßig fort.